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Antarctica: Reisen in eine faszinierende Tier- und Eiswelt

03.11.2017

Potsdam. In die größte Eiswüste der Erde auf den fünften Kontinent führt ein Vortrag in der URANIA Potsdam am kommenden Donnerstag, den 9. November um 18.00 Uhr. Die Geographin und Biologin Gabriele Teutloff und der Autor Jürgen Alex zeigen in Ihrem multimedialen Vortrag Aufnahmen der Antarktis.

 

„Im Vortrag geht es vor allem um die Unberührtheit und Wildheit der antarktischen Eis- und Insellandschaften sowie die unglaublichen Anpassungsleistungen der dort vorkommenden Tiere und Pflanzen“, sagt Jürgen Alex. „Dazu gehören auch die  Falklandinseln mit ihrer eindrucksvollen Vogelwelt, karibisch  anmutende, von Schiffswracks gesäumte Strände und die  gletscherbedeckten Hochgebirge Südgeorgiens.“

 

„Auf unserem Weg haben wir gigantische Tafeleisberge aus dem Schelf und Gletscherabbrüche in den unvorstellbarsten Farben vorbeiziehen sehen“, berichtet Gabriele Teutloff. „Besonders beeindruckend sind auch die Hunderttausenden von  Königspinguinen, Adelie-, Esels- Zügel- und  Goldschopfpinguinen sowie die Herden von Seelöwen und Seeelefanten und nicht zuletzt  die verlassenen Walfangstationen wie Grytviken auf der britischen Antarktis-Insel Südgeorgien. Heute erinnern dort neben einem kleinen Museum rostende Trantanks, Kettenwinden und ausgebleichte Knochen an die grausame Bilanz dieser Station“, so Teutloff. Das waren nach knapp 60 Jahren Walfang: 53.761 geschlachtete Wale, 455.000 Tonnen Waltran und 192.000 Tonnen Fleisch.

 

Der Teilnehmerpreis für den Multimedia-Vortrag beträgt sechs Euro, ermäßigt fünf Euro.  Karten können direkt in der  Geschäftsstelle der URANIA in der Gutenbergstraße 71/72 gekauft oder und unter der Tel.-Nr.: 0331-291741 reserviert werden.

 

Über den URANIA Potsdam e.V.
In der Tradition Wilhelm Foersters will der URANIA e. V. Potsdam naturwissenschaftliche Zusammenhänge und neue Erkenntnisse in der Wissenschaft sowie kulturelle Werte einer breiten Öffentlichkeit vermitteln. Im Jahre 1888 hat Wilhelm Foerster zusammen mit Werner von Siemens und Max Wilhelm Meyer in Berlin die URANIA gegründet. Der Name ist der griechischen Mythologie entlehnt:  Urania ist die Muse der Himmelskunde. In Potsdam gab es seit 1954 die URANIA als „Gesellschaft zur Verbreitung  wissenschaftlicher Kenntnisse“. Nach dem politischen Umbruch 1989 wurde die URANIA als Verein am 6. März 1991 neu gegründet. Aktuelle Programme zu Vorträgen, Führungen und Kursen sowie Veranstaltungen und Exkursionen sind im Internet unter www.urania-potsdam.de abrufbar.