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„Das Leben währt kaum einen Sommertag“ - Fotografik von Ingolf Seidel

31.08.2017

Potsdam. Am Donnerstag, den 7. September um 18.00 Uhr eröffnet Dr. Mathias Iven von der URANIA Potsdam eine neue Ausstellung im großen Saal der URANIA. „Das Leben währt kaum einen Sommertag“, so der Titel der Ausstellung, die  Fotografiken des Künstlers Ingolf Seidel zeigt. Der Architekt und Autor Hartmut Kroll führt in die Ausstellung ein. Musikalisch umrahmt wird die Veranstaltung von der Multiinstrumentalistin Raminta Kurklietyte mit Gesang und Flöten.  

 

„Ich will mit meinen Bildern Geschichten erzählen“, sagt Ingolf Seidel, der an unzähligen Ausstellungsorten bereits seine Werke gezeigt hat: in Gera und Berlin, in Reykjavik und Budapest. Der Künstler hat in den vergangenen 30 Jahren mit dem Verschmelzen bearbeiteter Dia-Ebenen eine sehr intime, surreale und unverwechselbare Bildsprache entwickelt. „Dem Betrachter, der sich Zeit nimmt und die Stille in sich hat, die Stille, die sehen, staunen und in sich horchen lässt, eröffnen sich brennender Schmerz, poetische Melancholie, heitere Liebe“ (aus der Laudatio von Hartmut Kroll im Schloss Grube, 2016).

 

Die Ausstellung ist vom 7. September bis einschließlich 27. Oktober 2017 in den Räumen der URANIA während der Öffnungszeiten und nach Vereinbarung zu besichtigen. Der Eintritt ist frei.

 

Über Ingolf Seidel
Der bildende Künstler und Filmemacher Ingolf Seidel wurde 1966 in Gera geboren und lebt und arbeitet seit 1997 auf einem einsam gelegenen Bauernhof in Minnashöh in der Prignitz. Seit 1990  arbeitet er auch als Fernsehautor, Regisseur und Kameramann.

 

Über den URANIA Potsdam e.V.
In der Tradition Wilhelm Foersters will der URANIA e. V. Potsdam naturwissenschaftliche Zusammenhänge und neue Erkenntnisse in der Wissenschaft sowie kulturelle Werte einer breiten Öffentlichkeit vermitteln. Dabei geht es nicht allein darum  Kenntnisse und Bildung zu vermitteln, sondern dies in einer ansprechenden, erlebnisorientierten Form zu tun. Denn Freude und Leidenschaftlichkeit, Erlebnis und Zufriedenheit beim Lernen fördern den Erfolg.

Im Jahre 1888 hat Wilhelm Foerster zusammen mit Werner von Siemens und Max Wilhelm Meyer in Berlin die URANIA gegründet. Der Name ist der griechischen Mythologie entlehnt: Urania ist die Muse der Himmelskunde. In Potsdam gab es seit 1954 die URANIA als "Gesellschaft zur Verbreitung wissenschaftlicher Kenntnisse". Nach dem politischen Umbruch 1989 wurde die URANIA als Verein am 6. März 1991 neu gegründet. Aktuelle Programme zu Vorträgen, Führungen und Kursen sowie Veranstaltungen und Exkursionen sind im Internet unter  www.urania-potsdam.de abrufbar.


 

 

Foto: Das Leben währt kaum einen Sommertag